Was enlivio Ihnen abnimmt – und was nicht
Die fachliche Entscheidung bleibt bei Ihnen. enlivio übernimmt das Drumherum: den Plan zustellen, an das Training erinnern, den Verlauf sichtbar machen und den Kontakt über Entfernung halten.
Der Ablauf in fünf Schritten
So sieht die Arbeit mit einer Patientin oder einem Patienten von Anfang bis Verlaufskontrolle aus.
- 1
Patient:in anlegen
Sie legen die Person in Ihrem Therapeuten-Zugang an. Ab diesem Moment gehört sie zu Ihrer Betreuung – der Zugang zur App entsteht über Sie, nicht über eine offene Registrierung.
- 2
Trainingsplan zusammenstellen
Sie legen Trainingstypen an und benennen sie frei, etwa Kraft- oder Ausdauertraining. Je Typ bestimmen Sie, wie oft pro Woche trainiert wird und wie lang die Pausen zwischen den Übungen sind.
- 3
Übungen auswählen und anpassen
Aus der Übungsvideo-Datenbank wählen Sie die passenden Übungen. Name und Beschreibung sind vorgegeben, lassen sich aber für die jeweilige Person anpassen. Eigene dynamische und statische Übungen können Sie ergänzen.
- 4
Veröffentlichen
Beim Veröffentlichen legen Sie fest, wie lange nach diesem Plan trainiert werden soll – höchstens vier Wochen. Die Person erhält daraufhin eine Benachrichtigung in der App.
- 5
Verlauf verfolgen und nachsteuern
Unter Statistik und Aktivität sehen Sie, wie oft die Einheiten absolviert wurden, ob einzelne Übungen oder ganze Einheiten abgebrochen wurden und ob es Fragen zu bestimmten Übungen gab.
Zwei Dinge, die den Unterschied machen
Beides ersetzt keinen Termin – aber beides schließt die Lücke zwischen den Terminen.
Fragebögen in festem Takt
Sie wählen aus vorbereiteten Therapiefragen aus – etwa zum Schmerzlevel. Für jede Frage ist vorgegeben, wie oft sie zu beantworten ist; die Antworten sehen Sie später als Verlauf über den Zeitraum.
Teletherapie-Termine
Sie vereinbaren Termine, zu denen Sie sich per Video-Call sehen. Der persönliche Kontakt bleibt damit bestehen, auch wenn zwischen zwei Präsenzterminen Wochen liegen.
Was enlivio ausdrücklich nicht tut
Damit Sie wissen, woran Sie sind
- Die Software trifft keine medizinischen oder therapeutischen Entscheidungen. Sie schlägt keine Übungen vor und bewertet keine Verläufe.
- Sie ersetzt keinen Besuch bei Therapeut:innen oder Ärzt:innen.
- Eigene Bilder oder Videos hochladen ist derzeit nicht möglich – eigene Übungen können Sie beschreiben, aber nicht bebildern.
- Ein Trainingsplan läuft höchstens vier Wochen; danach entscheiden Sie neu.
- Der Einsatz ist auf die zertifizierten Bereiche begrenzt, und Patient:innen müssen über 18 Jahre alt sein.
Häufige Fragen aus der Praxis
Wie lange dauert die Einarbeitung?
Für den Einstieg gibt es ein Starter-Video und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu jedem Arbeitsschritt – vom Anlegen des Zugangs bis zur Verlaufsansicht. Beides ist frei zugänglich, Sie können es vor einer Entscheidung ansehen.
Sehe ich, ob wirklich geübt wird?
Sie sehen, wie oft Einheiten absolviert und ob einzelne Übungen oder ganze Einheiten abgebrochen wurden. Das ist eine Rückmeldung über die Nutzung – eine Aussage über die Ausführungsqualität ist es nicht.
Kann ich eigene Übungen einbringen?
Ja, dynamische und statische Übungen lassen sich ergänzen. Eigene Bilder oder Videos dazu hochzuladen, geht derzeit noch nicht – das ist die praktische Grenze dabei.
Brauchen wir dafür ein IT-Projekt?
Der Zugang für Therapeut:innen läuft über den Browser, Patient:innen nutzen die App auf ihrem eigenen Gerät. Was in Ihrer Einrichtung organisatorisch dazugehört, klären wir im Gespräch – dazu gehört auch der datenschutzrechtliche Rahmen.
Vorher ansehen
Die vollständige Gebrauchsanweisung ist öffentlich – inklusive der sieben Anleitungen für Therapeut:innen. Sie können jeden Schritt nachlesen, bevor Sie mit uns sprechen.
Weiterlesen
Sehen Sie es an einem echten Fall.
Wir gehen den Ablauf mit Ihnen durch – von einem typischen Trainingsplan bis zur Verlaufsansicht.

